Jeder vierte Jugendliche bewegt sich laut WHO kaum
Laut WHO bewegen sich 25 Prozent der 11- bis 17-Jährigen kaum; nur 14 Prozent sind täglich eine Stunde aktiv. Mädchen sind weniger aktiv als Jungen.
Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich zu wenig. Ein Viertel der 11- bis 17-Jährigen gibt an, keinen Sport zu treiben oder Aktivitäten auszuüben, die Herz und Kreislauf zumindest etwas fordern. Nur 14 Prozent dieser Altersgruppe sind nach eigenen Angaben täglich mindestens eine Stunde mäßig bis intensiv körperlich aktiv. Die WHO warnt, dass diesen Jugendlichen die Vorteile ausreichender, regelmäßiger
körperlicher Aktivität entgehen.Als Gründe für den Bewegungsmangel nennt die WHO schulischen Leistungsdruck, die intensive Nutzung digitaler Medien und einen Mangel an Sportstätten. Der Bericht basiert auf Umfragen in 140 Ländern mit über drei Millionen Teilnehmern. Einschränkend ist zu berücksichtigen, dass die Einschätzung, was als moderate oder intensive Körperaktivität gilt, je nach Region oder Kultur variieren kann.In fast allen Ländern sind Mädchen
weniger aktiv als Jungen: 28 Prozent der Mädchen gaben an, in der vorangegangenen Woche an keinem Tag körperlich aktiv gewesen zu sein, bei den Jungen waren es 22 Prozent. Die WHO bezeichnet diesen Trend als besorgniserregend, da das Jugendalter eine entscheidende Phase für die Etablierung lebenslanger Gesundheitsverhaltensweisen sei. Besonders viele sportliche Jugendliche gibt es in Kanada, Finnland und Kasachstan, besonders wenige in Namibia und Simbabwe.





