BVB-Fanabteilung kritisiert Netzwerk hinter Nmechas Torjubel
Felix Nmecha legte nach seinen Toren gegen Elversberg erneut symbolisch eine Krone zu Boden – ein Zeichen für die Kampagne "The King's Return". Die BVB-Fan- und Förderabteilung kritisiert nun das Netzwerk hinter der Kampagne.
Felix Nmecha war der Mann des Tages: Seine Treffer gegen die SV Elversberg sicherten Borussia Dortmund am Samstag wichtige drei Punkte in der Bundesliga. Nach seinen Toren wiederholte der gläubige Christ seine bekannte Geste und legte symbolisch eine Krone zu Boden – ein Zeichen seiner Unterstützung für die Glaubens-Kampagne "The King's Return". Hinter dieser Kampagne steht laut Recherchen der Sportschau und des
ARD-Magazins "Monitor" die Organisation "Ballers in God".Nmecha und zahlreiche andere prominente Fußballer aus vielen Nationen unterstützen die Organisation und damit ein Netzwerk, dem es offenbar auch um Missionierung und die Verbreitung radikaler Ansichten geht. Nun kommt Kritik aus dem eigenen Verein: Die BVB-Fan- und Förderabteilung, eine Abteilung im Gesamtverein Borussia Dortmund, äußerte sich am Sonntagmorgen
in einer öffentlichen Stellungnahme.Darin betont die Abteilung zunächst, das Recht jedes Menschen zu respektieren, seinen Glauben zu leben und öffentlich zu bekennen. Die Kritik richte sich gegen die Abwertung und Ausgrenzung von Menschen, auch wenn sie religiös begründet werde. Christlicher, muslimischer und jüdischer Glaube sowie atheistische Überzeugungen und andere Weltanschauungen hätten ihren Platz in der Gesellschaft.





