Weltweiter KI-Ausverkauf: DAX rutscht nach Rekordhoch ab
Ein weltweiter Ausverkauf bei KI- und Halbleiteraktien hat den DAX nach seinem Rekordhoch unter Druck gesetzt. Der Leitindex verlor 1,9 Prozent und schloss bei rund 25.820 Punkten.
Ein weltweiter Ausverkauf bei KI- und Halbleiteraktien hat vor dem Wochenende auch den deutschen Aktienmarkt belastet. Nach Handelsbeginn an der Frankfurter Börse fiel der DAX um knapp zwei Prozent. Auslöser war ein massiver Kursrutsch an der Wall Street, auch an den asiatischen Börsen war die Unruhe groß. In Seoul musste der Handel wegen heftiger Verluste sogar kurzzeitig ausgesetzt werden, um Panikverkäufe zu verhindern.Hintergrund sind
wachsende Zweifel, ob sich die milliardenschweren Investitionen in Künstliche Intelligenz auszahlen werden. Vom erst am Vortag erreichten Rekordhoch bei 26.692 Punkten büßte der DAX zeitweise mehr als 1.000 Punkte ein. Zum Wochenende ging der Leitindex 1,9 Prozent im Minus bei rund 25.820 Punkten aus dem Handel und gab damit sein zwischenzeitliches Wochenplus komplett ab.Die Sorgen erfassten auch deutsche Werte wie Infineon, Siemens Energy
und Hochtief, die von der KI-Euphorie eigentlich profitiert hatten, sich inzwischen aber wieder erholt haben. An den US-Börsen legte der Nasdaq 100 zum Handelsstart deutlich zu, vor allem dank gestiegener Halbleiterwerte. Die Erholung glich die Verluste der vergangenen Tage nur teilweise aus: Seit Ende Oktober hat der Index rund neun Prozent eingebüßt. Hintergrund der Entwicklung sind wachsende Fragezeichen zum weiteren Verlauf des KI-Booms.





