Sorgen um Weihnachtsgeschäft wegen teurer Elektronik
Wegen gestiegener Kosten für Speicherchips müssen Verbraucher im Weihnachtsgeschäft für viele Elektronikprodukte mehr zahlen. Eine schnelle Entspannung ist laut Marktforschern nicht in Sicht.
Ob Computer, Smartphones oder Speicherkarten: Im Weihnachtsgeschäft müssen Verbraucher für zahlreiche Elektronikprodukte tiefer in die Tasche greifen. Grund sind die gestiegenen Kosten für Speicherchips. Laut dem Elektronikfachhändler MediaMarktSaturn verteuert die anhaltende Knappheit bei Halbleitern und Speicherkomponenten Produkte wie PCs, Smartphones und SSDs.
Die Hersteller geben die gestiegenen Kosten zunehmend weiter, weitere Preisanpassungen sind nicht ausgeschlossen.Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie schnell sich die Chip- und Speicherproduktion stabilisiert. Da große Chiphersteller ihre Kapazitäten inzwischen über Jahre im Voraus verkaufen, ist so bald keine Besserung zu erwarten. SK Hynix hat bereits die Hälfte seiner Produktion bis 2028 vergeben, die Marktforscher von Gartner rechnen frühestens in zwei Jahren mit einer
Entspannung, andere Analysen sehen die Speicherkrise bis 2030 anhalten.Laut dem Marktforscher NIQ sind nahezu alle Warengruppen mit Speicherchips betroffen. Die Durchschnittspreise von Grafikkarten lagen im September fast doppelt so hoch wie im Vorjahresmonat, Desktop-PCs kosteten 41 Prozent mehr, Laptops und Tablets verzeichneten zweistellige Zuwächse, auch bei Smartphones ist ein deutlicher Preisanstieg zu beobachten.





